Posts Tagged ‘Objektiv’

Makroaufnahmen Tulpen

February 24th, 2010

Für die folgenden Makroaufnahmen verwendete ich folgende Ausrüstung:

Die Tulpen fotografierte ich ohne besonders aufgebaute Lichtverhältnisse. Ich nutzte lediglich das Tageslicht, welches von hinten bzw. von der Seite einfiel. Über die Belichtungszeit und die Montage auf dem Stativ glich ich somit mangelnde Lichtverhältnisse aus. Es empfiehlt sich, eine Spiegelvorauslösung einzuschalten, um die Erschütterungen bei der Aufnahme zu minimieren. Was mir fehlte, war ein Fernauslöser. Dieser hätte sicherlich sehr dazu beigetragen, die Fotos noch etwas schärfer abzubilden. So behalf ich mir mit dem 2-Sekunden Selbstauslöser der Kamera, der gleichzeitig mit Spiegelvorauslösung arbeitete.

Test: Tamron SP AF 17-50 mm F2,8 LD Aspherical IF

February 22nd, 2010

Tamron stellte mir freundlicherweise für einige Zeit ein Tamron SP AF 17-50mm F2,8 IF zur Verfügung, welches ich ausgiebig testen durfte. Die erste Testreihe musste ich allerdings zunächst abbrechen, da das Objektiv in einigen Brennweiten den Autofokus der Kamera nicht mehr erkannte und auch die Blendenanzeige mit “F: –” einen Fehler meldete. Über Twitter teilte mir Tamron mit, dass dies ein Kontaktfehler  ist, der im Service schnell zu beheben sei. Nach ca. einer Woche erhielt ich dann auch das Objektiv zurück und konnte mit dem Testen beginnen.

Das Tamron SP AF 17-50 mm F2,8 ist ein Standardzoom-Objektiv mit durchgehender Offenblende 2,8. Dadurch ist es auch in schwierigen Lichtverhältnissen einsetzbar. Die kleinste Blende ist F32.

Technische Daten und Ausstattung

Das Tamron SP AF 17-50mm macht einen sehr soliden und gut verarbeiteten Eindruck. Das Gewicht liegt bei ca. 510 Gramm. Der Filterdurchmesser liegt bei 67mm und ist damit identisch mit dem Tamron 28-75 mm Objektiv. Ein Bildstabilisator ist im Objektiv nicht vorhanden, bei meiner Pentax wurde somit der interne Stabilisator der Kamera verwendet. Die größte Blende liegt durchgehend in allen Brennweiten bei F2,8. Dadurch ist das Tamron 17-50mm sehr lichtstark. Die Nahgrenze bei der längsten Brennweite soll lt. Stiftung Warentest bei 257 mm liegen.

Handhabung des Tamron SP AF 17-50 mm

Das Tamron SP AF 17-50 mm liegt gut in der Hand und hat einen angenehmen “Dreh” bei den Brennweiten. Die Brennweite lässt sich flüssig einstellen, nichtst hakelt oder ist zu leichtgängig, dass man über die gewünschte Brennweite hinaus dreht. Die Mechanik hat kein unangenehmes Spiel, sondern ist sehr direkt.

Der Autofokus ist sehr schnell und auch sehr präzise. So lassen sich auch bewegte Motive gut erfassen. Durch die Lichtstärke sind die Belichtungszeiten auch bei etwas schlechteren Lichtverhältnisse noch ganz passabel.

Abbildungsqualität und Abbildungsschärfe

Die Abbildungsqualität ist in meinen Augen sehr gut. Es gibt keine verwaschenen Bereiche, wie es oftmals bei sehr großen Zoom-Bereichen (z.B. 18-200 mm) vorkommt. Chromatische Aberationen, also Farbsäume an Hell-Dunkel-Übergängen oder unscharfe und dunstige Bildbereiche konnte ich während der Testphase des Tamron SP AF 17-50 mm F2,8 nicht feststellen.

Das Tamron SP AF 17-50 mm verzerrt im unteren Brennweitenbereich von 17 mm ganz leicht die Motive. Dies ist allerdings aus meiner Sicht nicht wirklich störend, es sei denn, man hält nach diesen Verzerrungen Ausschau, wie ich das beim Testen gemacht habe. Im Alltagsbetrieb sind mir die Verzerrungen nicht aufgefallen.

Erfreulich ist auch, dass das Tamron SP AF 17-50 mm keinen Randlichtabfall aufweist. Dieser äußert sich darin, dass bei gleichmäßig hellen Motiven (z.B. Himmel oder Hintergründe) die Ecken dunkler ausbelichtet werden als der Rest des Motivs.

Fazit

Das Tamron SP AF 17-50 mm F2,8 ist ein gutes Standardzoom-Objektiv, welches durch die große Offenblende von F2,8 auch in schwierigen Lichtverhältnissen zu überzeugen versteht. Der relativ günstige Preis von ca. 340 EUR macht es zu einer Kaufempfehlung. Allerdings: Die meisten Digitalen Spiegelreflexkameras enthalten heute beim Kauf meist ein sog. Kit-Objektiv, welches in der Regel einen Brennweitenbereich von 18-55 mm abdeckt. Dieses muss nicht schlechter sein als das Tamron SP AF 17-50 mm. Meist ist es nur ein wenig lichtschwächer, da die Kit-Objektive eine Lichtstärke von F3,5 bis F5,6 haben. Man sollte sich also überlegen, ob die durchgehend hohe Lichtstärke ein Kaufargument ist, wenn man bereits ein Kitobjektiv sein eigen nennt.

Erfahrungsbericht Sigma 50 mm F2,8 EX DG Makro

July 30th, 2009

Da ich schon immer ein gutes Makroobjektiv haben wollte und bereits mit dem Tamron 90 mm fotografiert hatte, machte ich mich auf die Suche nach einem für mich geeigneten Makroobjektiv. Nach einiger Suche fiel meine Wahl auf das Sigma 50 mm. Die kürzere Brennweite macht mit der Brennweitenverlängerung von 1,5 immerhin umgerechnet 75 mm (Analog). Das halte ich persönlich für absolut ausreichend. Die kürzere Brennweite im Vergleich zum 90 mm Objektiv ermöglicht es mir auch, das Objektiv sehr gut in der Portraitfotografie einzusetzen.

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Das Objektiv selbst ist sehr leicht und auf Grund seiner Festbrennweite auch nicht all zu lang. Es macht äußerlich einen gut verarbeiteten Eindruck und die manuelle Fokussierung geht leicht und flüssig von der Hand. Der Autofokus ist schnell und recht präzise – eine Eigenschaft, die bei Makroobjektiven nicht immer so ausgeprägt ist (geringe Tiefenschärfe) – insbesondere, wenn man Freihand fotografiert. Dann führt das dazu, dass der Autofokus permanent arbeitet, weil er sich durch leichte Vor- und Rückwärtsbewegungen permanent neu ausrichtet. Daher ist bei Makrofotografie die erste Regel: Nutze ein Stativ!

Die maximale Blende von F2,8 macht das Objektiv relativ lichtstark, so dass man es auch unter schwierigen Lichtbedingungen einsetzen kann. Die Abbildungsqualität ist aus meiner Sicht sehr gut. Die Farben werden klar abgelichtet, es entstehen keine chromatischen Abberationen und auch sonst konnte ich keine gravierenden Probleme feststellen.

Auf Grund der Abbildungsleistung von 1:1 sind auf Nahaufnahmen wirklich alle Details gut zu erkennen. Es ist also kein Objektiv für Problemzonen, wohl aber für alles, was man gerne nah ranholt. Ich werde in der Fotogalerie einige Bilder einstellen, damit Ihr einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit des Makroobjektivs bekommt.

Fazit:
Zusammen mit dem Tamron 28-75 mm F2,8 ist das Makro 50 mm F2,8 von Sigma eine gute Ergänzung für die Kameraausrüstung und deckt die meisten Makrobedürfnisse voll ab.

Wer das Objektiv kaufen möchte, kann hier direkt zu Amazon springen und den richtigen Anschluss wählen:
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Erfahrungsbericht: Tamron SP AF 28-75mm F/2,8 XR Di LD Aspherical [IF] MACRO

July 7th, 2008

Auf der Suche nach einem lichtstarken Standardzoom bin ich auf das Tamron SP AF 28-75 mm F/2,8 XR Di LD Aspherical [IF] MACRO gestoßen. Mir erschien dieses Objektiv von der Abbildungsleistung im Vergleich zum Sigma 24-70 mm / 2,8 die bessere Alternative zu sein, zumal der Preis deutlich günstiger ausfällt. So wurde zumindest in diversen Foreneinträgen geraten.

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Das Objektiv selbst wiegt 510g und macht einen hochwertig verarbeiteten Eindruck (Kunststoff, aber keineswegs klapprig). Der Brennweitenring hat kein Spiel, der rechtsdrehende Zoom ist jedoch etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man zuvor mit den Sigma-Objektiven fotografiert hat. Das gibt sich aber relativ schnell. Positiv ist auch die Griffigkeit, mit der sich das Tamron Objektiv handhaben lässt.

Die technischen Daten des Tamron SP AF 28-75mm F/2,8 XR Di LD Aspherical [IF] MACRO lassen sich auf der Tamron-Website nachlesen. Interessant ist – und das war einer meiner wichtigsten Kaufgründe – die durchgehend hohe Lichtstärke über alle Brennweitenbereiche von f2,8. Das ist insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen und bewegten Motiven von Vorteil, da man durch die Offenblende die Verschlußzeiten niedrig halten kann.

Nun zu den eigentlichen Ergebnissen, alle Aufnahmen wurden an einer Pentax K100D gemacht.

Abbildungsschärfe
Die Abbildungsschärfe ist wirklich sehr gut – und das durchgehend bei allen Lichtverhältnissen. Die Details kommen gut heraus und wirken nicht verwaschen. Bei Offenblende f2,8 läßt das Objektiv etwas nach. Dies ist leider ein Phänomen, welches bei allen Objektiven dieser Preisklasse ein Thema ist.

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Chromatische Aberrationen:
Chromatische Aberrationen können auf Grund der unterschiedlichen Wellenängen von rotem und blauem Licht auftreten. Das Licht verschiedener Wellenlängen wird deswegen auch in unterschiedlichen Punkten fokussiert – es können Farbsäume auftreten. Je besser die Bauelemente des Objektivs aufeinander abgestimmt sind (z.B. durch verschiedene Dispersionen), desto geringer sind diese chromatischen Aberrationen im fotografierten Motiv zu finden.
Hier fällt das Tamron sehr positiv auf: Ich konnte bei einer Reihe unterschiedlicher Motive keine sichtbaren Farbsäume wahrnehmen, auch nicht an scharfen Gebäudekanten. Die LD (Low Dispersion) Ausstattung der Linsen scheint also nicht zu viel zu versprechen.

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Tonnen- und Kissenverzerrungen
Das Tamron 28-75mm weist im 28mm Weitwinkelbereich eine ganz leicht tonnenförmige Verzerrung im Mittelbereich des Motivs auf. Diese ist aber bei Weitem nicht so stark wie beim Sigma 18-200mm f3,5-5,6. Im praktischen Betrieb finde ich diese Verzerrung nicht sonderlich störend. Wenn man zudem den relativ günstigen Preis von ca. 300,- EUR im Hinterkopf behält, kann ich gut darüber hinwegesehen. Wer möchte, kann den Effekt bei besonderen Situationen ja immer noch mit Photoshop wieder korrigieren.

Randlichtabfall
Viele günstigere Objektive neigen zu einem Randlichtabfall bei gleichmäßiger Helligkeit des Motivs (z.B. bei Aufnahmen vom Himmel). Dies konnte ich beim Tamron 28-75mm f2,8 noch nicht beobachten – jedenfalls nicht bei den Motiven, die ich fotografiert habe. Man darf diese Art von Randlichtabfall auch nicht mit der Vignettierung verwechseln, die beispielsweise durch die Verwendung eines Pol-Filters hervorgerufen werden kann.

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Fazit

Das Tamron 28-75 mm ist ein sehr gutes Allround-Objektiv. Es ist gut verarbeitet, fokussiert schnell und die Abbildungsleistug ist auch bei schwierigen Lichtverhältnissen gut. Das Objektiv hat mir neben den hier gezeigten Fotosessions auch schon sehr gute Dienste bei Familienfeiern als Portraitobjektiv geleistet.