Posts Tagged ‘Fotobuch’

Frans Lanting: Naturfotograf aus Leidenschaft

December 12th, 2009

Schon bevor ich selbst das Fotografieren als Hobby entdeckte, faszinierte mich der Bildband “Auge in Auge” (engl.: Eye to eye) von Frans Lanting. Lanting zählt sicherlich zu den bekanntesten und besten Natur- und Wildlife-Fotografen und daher möchte ich ihn und seine Arbeit in einem kurzen Porträt vorstellen.

Website von Frans Lanting

Website von Frans Lanting

Frans Lanting wurde 1951 in Rotterdam geboren. Er studierte Environmental Economics an der dortigen Erasmus-Universität und schloss 1977 mit dem Master ab. Nach dem Studium emmigrierte er in die USA, wo er in Santa Cruz Umweltplanung studierte. Hier entschied er sich, sich ganz der Fotografie zu widmen. Dabei ging er im Wesentlichen autodidaktisch vor.

Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Magazinen (GEO, National Geographic u.v.a.) und Bildbänden veröffentlicht. 1991 wurde er zum Wildlife Photographer of the Year der BBC gekürt. Lanting gehört der Royal Photographic Society London an.

Lantings Fotoreisen führten in die unterschiedlichsten Regionen. 1993 veröffentlichte er den Bildband Okawango. Afrikas letztes Paradies, weitere Reisen führten in die Antarktis zu den Pinguinen, nach Borneo in die Regenwälder oder nach Peru.

Seine bekanntesten Bildbände sind sicherlich Auge in Auge, Jungles und LEBEN – Eine Reise durch die Zeit. Alle drei sind sehr lohnenswerte Dokumentationen. Der Bildband Leben bringt übrigens ein Gewicht von 3 kg auf die Waage. ;) Lantings Anspruch an seine Arbeit besteht auch darin, auf die Schönheit der Natur aufmerksam zu machen und darauf hinzuweisen, wie schützenswert unsere Umwelt ist.

Wer mehr über Frans Lanting, seine Arbeit und seine Fotografien erfahren möchte, dem kann ich folgende Links empfehlen:

  1. Website von Frans Lanting
  2. GEO-Portfolio “Frans Lanting”
  3. Gallery von Frans Lanting

Die Bildbände von Frans Lanting kann man bei Amazon.de kaufen:

Fotowettbewerb von Cewe Fotobuch

October 17th, 2009

Der Fotobuch Anbieter Cewe Color veranstaltet noch bis zum 30. November einen Fotowettbewerb zum Thema „Portrait + Emotion“. Die beste Arbeit wird mit 2.000 EUR ausgezeichnet. Zusätzlich gibt es einen Sonderpreis von 500 EUR für das beste rote Portrait- und Emotionen Foto.

Urlaubsfotos – rein ins Fotobuch

July 10th, 2009

Im zweiten Teil: Fotobücher – die Fotoalben für Digitalfotos. Mit einer Gestaltungssoftware werden die eigenen Fotos auf den einzelnen Seiten angeordnet. Anschließend kann man seinen ganz persönlichen Bildband bei einem Fotodienstleister bestellen. Ideal für alle Arten von Anlässen (z.B. Hochzeit, Taufe, Urlaub etc.)

Wer schon einmal einen professionellen Bildband in der Hand hatte (z.B. von Frans Lanting oder GEO), wird sich sicher auch schon einmal gefragt haben, ob das für die eigenen Fotos nicht auch der richtige Rahmen wäre. Diese Möglichkeit bieten mittlerweile viele Fotodienste an.

Formate für alle Anlässe

Ähnlich wie bei Bildbänden gibt es zahlreiche unterschiedliche Formate in Größen und Bindungen bzw. Einbände. Es gibt kleine Hefte, die an die alten Pixi-Hefte erinnern, genauso wie es Bücher bis zum Format 40×30 und größer gibt. Je nach Typ sind die Größen dann auch geheftet, flexibel mit einem weichen Einband versehen oder richtig als Buch gebunden und mit hartem Deckel versehen. Den Umschlag kann man dann auch meistens frei gestalten, so dass bereits von außen zu erkennen ist, was der Inhalt des Fotobuchs ist.

Druckverfahren

Die allermeisten Fotobücher werden im Digitaldruck-Verfahren gedruckt, also anders als Fotoabzüge nicht auf echtem Fotopapier gedruckt. Die Qualität ist dennoch in der Regel sehr gut und entspricht durchaus den Qualitätsansprüchen, welche man auch an professionelle Bildbände aus dem Buchhandel hat. Die Papiere sind in der Regel um die 160g/qm schwer, so dass das eigene Fotobuch auch nicht wie eine Lutherbibel in der Haptik wirkt.

Gestaltung

Um ein Fotobuch gestalten zu können, bedarf es zunächst einer Gestaltungssoftware. Diese wird von den Fotobuch-Anbietern kostenlos angeboten. Man lädt sich die Software auf seinen Rechner, installiert sie und kann dann mit der Gestaltung des eigenen Fotobuches beginnen. Eine Variante für Internetbrowser gibt es meines Wissens derzeit nicht, da zu viele Hürden im Weg stehen: Welcher Browser wird verwendet? Welche Zusatzprogramme wie z.B. Java müssen installiert sein? Was passiert mit Fotobüchern, die man noch nicht fertig hat – kann man diese abspeichern?

Hat man die Software einmal installiert, ist die Bedienung relativ einfach. Lediglich der eigene Anspruch an das Fotobuch entscheidet über die Erstellungsdauer. So bietet z.B. das Cewe Fotobuch einen komfortablen Assistenten an, der die ausgewählten Bilder in einen guten Layoutvorschlag bringt. Das reduziert die Gestaltungszeit um einiges. Der Assistent ersetzt das eigene Layouten jedoch nicht vollständig. Die eigentliche Arbeit geht dann erst los: Jede Seite kann individiuell gestaltet werden, häufig möchte man ja auch einen erklärenden Text zu den Fotos schreiben oder weitere, eingescannte Dokumente wie z.B. Eintrittskarten dazupacken.

Bestellung des Fotobuchs

Ist man mit seinem Fotobuch-Layout zufrieden, geht es an die Bestellung des Ganzen. Je nach Anbieter kann man die Datei dann aus der Software heraus direkt an den Anbieter hochladen oder eine CD mit den Bestelldaten für das Fotobuch brennen und diese im Geschäft abgeben (wie man das früher mit den analogen Filmen gemacht hat – einfach in die Fototüte stecken). Das fertige Fotobuch wird einem dann entweder per Post zugeschickt oder man kann es bei manchen Anbietern wie den Drogeriemärkten im Geschäft an der Fototheke abholen.

Fotobuch zur Taufe

March 14th, 2009

Wer auf eine Taufe eingeladen ist, fragt sich oft, was man den Taufeltern bzw. dem Taufkind schenken kann. Wenn man dann bei Google nach Taufgeschenken schaut, findet man viele Ideen, davon etliche Klassiker wie z.B. eine Taufbibel. Probiert es hier mal aus:

Googlesuche „geschenke zur taufe“

Eine etwas unkonventionelle Idee ist in meinen Augen ein individuelles Fotobuch zur Taufe. Das bietet sich insbesondere für nahestehende Verwandte an, die auch schon Fotos vom Kind und den Eltern haben. Wer dann die Taufe fotografiert, hat hinterher genug Material zusammen, um ein Fotobuch für die Eltern und das Taufkind anzufertigen. Ein Fotobuch zur Taufe wird sicherlich auch noch Jahre später angeschaut und verschwindet nicht einfach in einer Kiste wie möglicherweise andere Geschenke.

Anbieter von Fotobüchern gibt es viele, siehe hier:

Googlesuche „fotobuch“

Aus meiner Sicht sollte man dann allerdings zu einem Produkt auf Fotopapier greifen, da hier aus meiner Erfahrung die Brillianz der Bilder besonders gut herauskommt.

Noch ein Tipp zum Schluss: Bevor es losgeht mit dem Fotografieren bei der Taufe sollte man natürlich vorher abstimmen, ob fotografieren (insbesondere während der Taufzeremonie) überhaupt erwünscht ist. So hat die z.B. die württembergische Landesynode entschieden, dass während der Taufzeremonie selbst nicht fotografiert werden darf, um die „besinnliche und feierliche Atmosphäre“ nicht zu stören.

Auf jeden Fall sollte man auf das Blitzen in der Kirche verzichten. Also empfiehlt sich schon einmal ein lichtstarkes Objektiv für die Taufe. Je lichtstärker die Technik ist, desto weniger Bildrauschen entsteht (niedrigerer ISO-Wert notwendig). Das tut dem Fotobuch zur Taufe sicherlich hinterher auch ganz gut.

Welche Motive dürfen auf keinen Fall fehlen?

  1. Täufling & Eltern in der Kirche
  2. Pastor bei der Predigt
  3. Paten
  4. Taufkerze
  5. Natürlich die eigene Taufzeremonie
  6. Familienfotos vor der Kirche

Urlaubsfotos – wohin mit der Bilderflut?

July 3rd, 2008

Es ist Urlaubszeit. Mit der Digitalkamera werden unzählige Fotos geschossen – oft mehr, als benötigt und vom gleichen Motiv mehrere Aufnahmen, um auf Nummer sicher zu gehen. Wenn man wieder nach Hause kommt, geht das Sortieren los: Welche Aufnahmen sind gar nichts geworden, welche sind echte Perlen? Dank moderner Bildverwaltungsprogramme wie z.B. Adobe Lightroom oder iPhoto ist die Auswahl und Nachbearbeitung von Digitalfotos leicht geworden.
Was passiert aber danach? Meistens liegen die Fotos unbeachtet auf der Festplatte. Möchte man die Fotos seiner Familie oder Freunden präsentieren, scharen sich die Personen um den Rechner – im besten Fall präsentiert man die Fotos auf dem Fernseher, was oft jedoch ein Qualitätsproblem ist. Doch es gibt auch andere Alternativen: Fotoabzüge, Fotobücher oder relativ neu im Kommen: Fotos auf Leinwand. Hier ein Überblick.

Fotoabzüge von Digitalfotos

Fotoabzüge sind der Klassiker unter den Fotoprodukten. Früher war es der einzige Weg, den belichteten Film sichtbar zu machen. Das ist heute zum Glück nicht mehr so, dennoch haben Fotoabzüge von Digitalfotos ihre Berechtigung. Die Farbbrillianz von echtem Fotopapier ist weiterhin ungeschlagen und die Haptik ist immer noch einmalig: Auch wenn Bilder von Natur aus sehr visuell sind, das Anfassen zählt eben doch auch.

Digitalfotoabzüge sind mittlerweile an jeder Ecke zu bekommen – sowohl in den Geschäften vor Ort als auch im Internet. Die klassischen Anbieter wie z.B. Fotofachhändler oder auch Drogeriemärkte bieten die Möglichkeit, Digitalfotos auf CD in die Fototasche zu stecken. Dabei sind häufig auch Terminals behilflich, die auch Fotografen ohne PC in die Lage versetzen, ihre Digitalfotos auf CD zu brennen.

Besonders interessant ist natürlich die Bestellung über das Internet. Digitalfotos lassen sich nämlich prima zum Fotoservice hochladen, um Fotoabzüge zu bestellen. Neben den Websites der Drogeriemärkte wie z.B. Schleckerdm oder Müller bieten auch reine Online-Unternehmen (z.B. Pixum) auf diesem Wege ihre Dienste an. Die Aufnahmen werden per Webbrowser hochgeladen und per Post zugestellt. Wer bei einem Drogeriemarkt oder Händler mit Laden bestellt, kann ggf. die Portokosten sparen, indem man die fertigen Fotos im Geschäft abholt und dort bezahlt. Das ermöglicht auch die Qualitätskontrolle vor der Bezahlung.

Wer es etwas komfortabler haben möchte, kann sich auch eine „Bestellsoftware“ für die Fotoabzüge von dem jeweiligen Anbieter herunterladen (meistens für Windows). Nach der Installation kann man dann ohne Internetverbindung und mit deutlich mehr Komfort als im Browser seine Fotos auswählen und in den Warenkorb legen. Die fest installierte Software bietet bei Händler mit Geschäft auch häufig die Möglichkeit, die Bestellung auf CD zu brennen und dann beim nächsten Besuch in die Fototasche zu stecken, so wie man früher den analogen KB-Film abgegeben hat.

Preislich tun sich die Anbieter eigentlich alle nichts. Die Preise liegen so um die 7 bis 9 Cent für 9×13 (größer ist natürlich schöner). Manch Anbieter bietet auch die Bilder „ab 1 Cent“ an, das gilt dann aber oft erst ab dem 500. Bild und dann sind die Versandkosten so hoch, dass man effektiv dann doch wieder beim gleichen Bilderpreis wie bei der Konkurrenz ist. Man kennt den Versandkostentrick ja schon von anderen Online-Shops. Wer es mit den Preisen ganz genau wissen möchte, kann sich z.B. auf billige-fotos.de einen Überblick verschaffen.