In Unternehmen wird immer häufiger in Projektgruppen, die über verschiedene Standorte verteilt sind oder in internationalen Projektteams gearbeitet. Viele Online Tools helfen mittlerweile auf sehr effiziente Art und Weise, die Zusammenarbeit zu verbessern. Ein kleiner Überblick über einige nützliche Tools wie z.B. Doodle, Dropbox oder Google Docs.
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Lamy Swift Tintenroller
Ich konnte es nicht lassen und war wieder auf der Suche nach einem stylish aussehenden Tintenroller. Der Stift sollte nicht zu dick sein, damit er auch in die Stiftschlaufe meines Notizbuchs von Leuchtturm 1917 passt. Und natürlich darf der Stift nicht zu leicht sein, da ich persönlich lieber mit einem etwas schwereren Stift schreibe. Dabei bin ich auf den Lamy Swift gestoßen. Die Highlights: Kappenloser Tintenroller (Kugelschreiber-Mechanik), versenkbarer Clip, fünf verschiedene Farben.
Notizbücher von Leuchtturm1917
Im letzten Beitrag habe ich über die Lamy Accent Reihe geschrieben. Nun macht es natürlich noch mehr Spaß zu schreiben, wenn man auch das richtige Papier dazu hat. Eine Möglichkeit, nichts zu vergessen und sich Skizzen und Notizen zu machen, sind die Notizbücher der Firma Leuchtturm1917. Genau genommen ist es der Leuchtturm Albenverlag, ansässig in Geesthacht bei Hamburg. Der Verlag stellt unterschiedlich große Notizbücher und Kalender her. Die Notizbücher reichen von Pocket (ca. DIN A6) über Medium (ca. DIN A5) bis hin zu “Master” (ca. DIN A4). Je nach Verwendungszweck gibt es also für jede Anwendung etwas.
Die Leuchtturm1917 Notizbücher zeichnen sich durch eine wertige Aufmachung aus. Der Einband besteht aus wahlweise aus einem schwarzen Hardcover oder Softcover. Die Seiten selbst sind bereits nummeriert, was ich persönlich sehr zu schätzen weiß, da es zu Beginn des Buches auch ein zu füllendes Inhaltsverzeichnis gibt.
Die Papiergrammatur beträgt bei den kleineren Formaten 80 g/qm und beim großen Master-Format 100 g/qm. Der Tintenfluss ist dabei sehr ausgewogen und das Papier nimmt die Tinte gut auf ohne zu verlaufen. Auch mit anderen Stiften (Tintenroller, Kugelschreiber) ist der Schreibfluss sehr flüssig und angenehm.
Ich habe derzeit ein Pocket-Notizubuch von Leuchtturm1917 und die Agenda 2011 im Einsatz. Beide Bücher habe ich täglich im Gebrauch und sind daher auch entsprechend beansprucht. Die Verarbeitung ist jedoch sehr gut gemacht und auch nach monatelangem Einsatz (Notizbuch) sieht das Buch ansehnlich aus. Ein Grund dafür ist dabei sicherlich die Fadenheftung der Leuchtturm1917 Bücher.
In der Ausstattung gehört eine Lesezeichenband und ein Verschlußgummi zum Standard. Praktisch ist in der Innenseite des Rückumschlags die Falttasche, in der man lose Notizen einstecken kann. Als im Alltag besonders praktisch haben sich für mich die heraustrennbaren Blätter im hinteren Teil des Notizbuches herausgestellt. So kann man schnell Notizen weitergeben (z.B. Adressen oder Einkaufszettel
Preislich liegen die Notizbücher von Leuchtturm1917 im durchschnittlichen Rahmen für Notizbücher dieser Art (Moleskine, Brunnen etc.). Das Medium-Buch gibt es z.B. für ca. 11 EUR mit 249 Seiten.
Stilvoll schreiben mit Lamy Accent
Im Zeitalter von E-Mail, Twitter und Facebook ist das Schreiben mit der Hand auf Papier ziemlich außer Mode gekommen. Schnell wird mal eine Kurznachricht per Skype an die eigenen Kontakte gesendet oder eine Statusmeldung auf Facebook gibt kund, dass man gerade an der Supermarktkasse wartet. Auch die eigenen Notizen werden schnell in den Laptop gehackt – wenn man ihn denn griffbereit hat.
Ich habe gerade oder trotz dieser Kommunikationsmöglichkeiten großen Spaß an der handschriftlichen Notiz oder auch dem Post-Brief – letzteres, ich gebe es zu, jedoch viel zu selten. Dabei bin ich dann weniger der Typ, der den Werbekuli zieht, sondern ich ziehe höherwertige Füller, Kugelschreiber oder Tintenroller vor. Je nach Anlass und aktueller Laune variiert das. Dabei bin ich nicht so dogmatisch wie man es früher vielleicht in der Schule war – dort war man entweder “Geha” oder “Pelikan”. Ich war beides, was mir besser gefallen hat, kann ich heute nicht mehr sagen. Später kam dann Lamy dazu. Dabei bin ich bis zum Ende meiner Schulzeit geblieben.
Lamy Accent
Heute schreibe ich natürlich nicht mehr mit Schulfüllern. Bei Lamy bin ich jedoch geblieben. Die Qualität der Schreibgeräte ist in einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis und die verschiedenen Designer, die für Lamy gearbeitet haben, geben den Stiften und Füllern einen individuellen Stil. Meine persönlichen Favoriten kommen dabei aus der Accent-Reihe. Diese Lamy Serie zeichnet sich durch schlichtes, moderndes Design aus und kommt in zwei Grundfarben daher. Palladium und Schwarz.
Individuelle Griffstücke für den Lamy Accent
Der Clou an Lamy Accent ist dabei das austauschbare Griffstück, welches dem Stift eine indiviuelle Note verleiht. Es gibt insgesamt fünf Griffe. Für die Palladiumvariante gibt es drei: Aluminium blau eloxiert, Aluminium eloxiert und schwarzes Kautschuk. Für die schwarze Accent-Reihe gibt es zwei Varianten: Rhodium Metallringe und Bruyere Wurzelholz, was sehr edel wirkt.
Schreiben in gewohnter Lamy-Qualität
Die Lamy Accent Stifte liegen allesamt sehr gut in der Hand, haben einen ausgewogenen Durchmesser. Es gibt ja Füller für Menschen mit Wurstfingern (sehr dick) und Stifte, die eher an Streichhölzer erinnern. Dies ist bei den Accent Schreibgeräten nicht der Fall. Ich persönlich finde das sehr angenehm.
Die Verarbeitung ist sehr solide, jedoch haben die Griffstücke aus Kautschuk die etwas unangenehme Eigenschaft, sich nach längerer Zeit vom Trägermetall zu lösen, so dass sich das Gummi etwas (wenn auch nicht viel) verschiebt. Wer es dann ganz genau nimmt, wird sich daher bald ein neues Griffstück zulegen. Auf der anderen Seite ist der Vorteil von Kautschuk klar zu erkennen: Beim Schreiben hat man einen sehr gut Halt und man verkrampft nicht.
Es gibt von der Lamy Accent Reihe vier Varianten:
Je nach Lust und Anforderung habe ich somit immer einen guten Stift zur Hand.
Lamy Accent Füller
Der Füller wird standardmäßig mit der mittleren Federbreite ausgeliefert, was ein ausgewogenes Schriftbild ergibt. Der Tintenfluss ist kontinuierlich und wohldosiert. Natürlich wird der Füller mit fortschreitender Zeit immer besser, weil er eingeschrieben wird. Wer es etwas feiner mag, kann natürlich die Federstärke wechseln. Für Vielschreiber empfiehlt sich außerdem der Einsatz eines Konverters statt der Tintenpatronen. Der Lamy Konverter Z26
kann dann mit einem Tintenfass immer wieder aufgezogen werden. Zum Einsatz kommt der Schraubkonverter von Lamy. Das ist wichtig zu wissen, da es auch noch einen Steckkonverter gibt, der jedoch nicht für den Lamy Accent geeignet ist.
Übrigens: Eine gute Zusammenfassung über die Federstärken und -eigenschaften von Lamy-Füllern findet sich im Blog von bureau direct.
Lamy Accent Tintenroller
Der Tintenroller ist wie der Füller mit einer Schraubkappe versehen. Äußerlich sind die beiden daher zunächst nicht zu unterscheiden. Jedoch hat Lamy sich hier etwas einfallen lassen. Die Kappe vom Tintenroller hat auf der Oberseite einen kleinen Punkt als Vertiefung im Palladium. Auf diese Weise kann man im Etui sofort erkennen, ob es sich um den Füller oder den Tintenroller handelt. Eine wie ich finde, pfiffige Idee.
Als Mine kommt die Lamy M63 zum Einsatz. Wahlweise in Schwarz oder Blau. Ich persönlich bevorzuge das schwarze Schriftbild (im Gegensatz zum Füller). Die Mine ist moderat ergiebig. Der Nachteil ist, dass mit fortschreitendem Alter der Tintenfluss etwas zu sehr nachlässt. Ich habe oft das Gefühl, die Mine zu früh wechseln zu müssen. Hier könnte Lamy nachbessern. Ansonsten kann ich auch den Tintenroller sehr empfehlen und auf Grund der Rolleigenschaft und dem guten Handling des Stiftes selbst gibt es auch keine Krickelei, sondern das Schriftbild bleibt ansehnlich.
Lamy Accent Kugelschreiber
Der Kugelschreiber der Accent Serie muss sich grundsätzlich nicht vor den anderen Stiften verstecken. Es ist letztlich eine Geschmacksfrage, ob man lieber mit dem Füller oder dem Kugelschreiber schreibt.
Das Handling ist ebenso angenehm wie das der anderen Stifte aus der Accent Serie. Als Mine kommt die M16 von Lamy zum Einsatz, die es ebenfalls in Blau oder Schwarz gibt. Meine ganz persönliche Erfahrung mit der blauen Mine ist, dass sie einen schlechteren Tintenfluss als die schwarze M16 Mine hat. Ich hatte immer das Gefühl, die Mine müsse gleich getauscht werden, obwohl ich sie gerade neu eingewechselt hatte. Komischerweise ist dies bei der schwarzen Mine nicht der Fall.
Lamy Accent Druckbleistift
Last but not least ist der Druckbleistift zu nennen. Ich persönlich schreibe nicht viel mit dem Bleistift, aber für Menschen, die im Büro das ein oder andere skizzieren möchten, ist dieser Stift sicherlich eine gute Ergänzung.
Platz finden handelsübliche 0,5 mm Minen in der Kammer und der Druckbleistift ist mit einem kleinen Radiergummi unter der Palladium-Kappe versehen. Etwas nachteilig finde ich die Tatsache, dass sich die Metallspitze des Druckbleistifts nicht versenken lässt. Das könnte die Jackett-Tasche doch schonen. Ansonsten überzeugt der Druckbleistift mit gewohnter Lamy Qualität.
Fazit
Wer es modern und stilvoll zugleich mag, wird bei der Lamy Accent Reihe sicherlich fündig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut angemessen und die Verarbeitung und das Schreibverhalten von guter Qualität.








