Fotoausrüstung: Was mitnehmen auf Städtetour?

Wenn ich eine Städtetour unternehme, ob in der eigenen Stadt oder auf Reisen, stellt sich mir regelmäßig die Frage, was ich an Fotoausrüstung mitnehmen soll. Ich habe schon beide Extreme mitgemacht: Vollbepackt mit Fotorucksack und allem, was man auch auf eine große Reise mitnehmen würde und auf der anderen Seite so leicht, dass ich am Ende sogar die Ersatzakkus vergessen weggelassen habe. Hier ist meine persönliche Checkliste, was man auf eine Städtetour dabei haben sollte – insbesondere dann, wenn man nicht nur fotografieren, sondern auch ein wenig bummeln möchte.

  • Ein Kamerabody
  • Ein Reisezoom-Objektiv wie z.B. das Sigma 18-200 mm. Das hat zwar keine so gute Abbildungsleistung wie andere, besser abgestimmte Objektive, aber dafür muss ich nicht ständig wechseln. Meine persönliche Erfahrung: Wenn ich erst wechseln muss, mache ich das Foto im Zweifel gar nicht.
  • Ersatz-Akkus – wichtig, wenn man nicht dann doch bei Aldi Schlange stehen möchte, um sich ein paar Batterien zu kaufen. Je nach Kameratyp passen die Standard AA-Batterien ja auch gar nicht.
  • Ersatz-Speicherkarten – diese könnte man natürlich im Zweifel auch nachkaufen. Aber was soll das? Zum einen habe ich genügend Karten, ich muss sie nur einpacken. Und zum anderen will ich mir die Stadt anschauen und nicht in Geschäften rumstehen.
  • Eine Reise-Stativ, z.B. das Joby Gorillapod. Das brauche ich nur manchmal, aber z.B. auf einem Trip in Hong Kong hätte es mir gute Dienste geleistet, als ich die beleuchtete Skyline aufnehmen wollte. Stattdessen stand es im Hotelzimmer. Da stand es gut…
  • Wer Stativ sagt, sollte auch Kugelkopf sagen. Ich nehme daher immer meinen Manfrotto Mini Kugelkopf mit.
  • Last but not least muss die Fotoausrüstung natürlich auch verpackt und rumgetragen werden. All die genannten Gegenstände passen gut in meinen Crumpler Pretty Boy XXXL 7500. Der sieht auch nicht so fototaschig aus und man schleppt sich nicht krumm.

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Die Milchbar auf Norderney

Wer auf Norderney ein paar Tage verbringt – vielleicht sogar in der ruhigen Nebensaison – dem möchte ich empfehlen, die Milchbar am Ende des Damenpfades zu besuchen. Wer am Nordstrand Richtung Osten läuft, wird automatisch auf die Milchbar stoßen. Dieses Café steht für den neuen Stil der Insel und lädt auch zum längeren Verweilen ein. Die Milchbar ist ein erweitertes Strand-Rondell, an dem ein moderner Anbau zum Meer gelegen ist. Durch die Verbindung von alter Bäderarchitektur und Moderne entsteht ein gemütliches Ambiente. Die entspannte Atmosphäre wird unter anderem dadurch befördert, dass Getränke und kleinere Speisen, wie Suppen oder Fingerfood, am Tresen in Selbstbedienung abgeholt werden. Es laufen also keine Kellner durch die Tischreihen oder Sofaecken, um ständig zu fragen, ob sie noch etwas bringen dürfen. Gespräche werden nicht unterbrochen und die Hektik hält sich in Grenzen. So mancher Gast bleibt daher auch langer, um zu lesen oder um Karten zu spielen. Die Preise sind moderat und erlauben auch Familien einen angenehmen Aufenthalt. Neben einer großen Auswahl an Kaffee-Spezialitäten gibt es auch die Milchbar Hausweine, die ich jedoch nicht ausprobieren konnte. Am Abend hat die Cocktailbar geöffnet, die im hinteren Anbau gelegen ist.
Im Hintergrund läuft Lounge-Musik, die man auch als eigenen Milchbar Sampler auf CD kaufen kann. Eine wie ich finde, gute Idee – vor allem, wenn man während seines Urlaubs auf Norderney öfter in der Milchbar eingekehrt ist und ein Stück der Urlaubsatmosphäre mit nach Hause nehmen möchte. Die Milchbar CDs sind übrigens von Blank & Jones abgemischt, die die Milchbar regelmäßig besuchen und dort auch selber auflegen.
Wer auch im Alltag Kontakt zur Milchbar halten will, kann auf Facebook sich auf der offiziellen Fanpage mit anderen Gleichgesinnten austauschen.