Archive for the ‘Reise’ category

Mein schönstes Reisefoto

August 4th, 2010

Der fotobuch-blog.de veranstaltet ein Gewinnspiel mit einem Apple iPad als Hauptpreis. Wer sein schönstes Foto zeigt und auf die entsprechende Themenseite von Cewe verlinkt, hat die Chance auf den Hauptpreis. Da will ich doch gleich mal mitmachen. Hier ist also eines meiner interessantesten Fotos, welches sich auch tatsächlich in einem Reise Fotobuch befindet.

Garküche in Hong Kong Kowloon

Reisedokumentation in einem Fotobuch

January 27th, 2010

Wer eine Reise unternimmt wird in der Regel auch seine Fotoausrüstung mitnehmen und zahlreiche Fotos vom Urlaubsort machen. Was liegt dann näher als die Erinnerungen später einem Bildband zu archivieren. Ich selbst bin gerade dabei, von einer Hong Kong Reise eine solche Reisedokumentation anzulegen und habe mich gefragt, was man eigentlich alles beachten sollte, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

Einige Vorbereitungen für die Dokumentation beginnen nämlich schon bei der Reise selbst, andere betreffen den Gestaltungsprozss des Fotobuchs.

Software von Cewe Fotobuch

Während der Reise hatte ich z.B. meinen Garmin Edge GPS Tracker dabei, um die Fotos geografisch zuordnen zu können. Dies ist später bei der Erstellung des Fotobuchs von Vorteil, weil man dann z.B. in Google Maps nachschauen kann, wo genau das Foto aufgenommen wurde. Für das Fotobuch kann man dann eine Hintergrundstory über den Platz, das Gebäude, den Ort recherchieren und als Text zu den Fotos mit hinzunehmen. Insbesondere bei Rundreisen oder in Großstädten hilft das ungemein. An anderen Tagen hatte ich beispielsweise den Tracker nicht dabei und schon wußte ich bei einem Foto nicht, welches Gebäude ich da fotografiert hatte.

Es empfiehlt sich außerdem, einige Dinge in der Fotoausrüstung immer dabei zu haben:

  • GPS-Tracker
  • Taschenstativ (z.B. das Gorilla Pod von Joby)
  • Kugelkopf für das Stativ, um die Ausrichtung unkompliziert vornehmen zu können
  • Polfilter

Welche Motive gehören in ein Reise Fotobuch?

In eine Reise Fotobuch gehören natürlich auch die richtigen Motive. Folgende Fotos sollten auf keinen Fall fehlen:

  • Landestypische Aufnahmen, z.B. Märkte, Basare oder Sehenswürdigkeiten
  • Bei der Aufnahme von Sehenswürdigkeiten solltet Ihr versuchen, eine Perspektive einzunehmen, die sonst so nicht üblich ist und von den Postkartenmotiven abweicht. So kann man sich z.B. auf eine Parkbank stellen, um eine leicht erhöhte Position einzunehmen.
  • Sehenswürdigkeiten, die man vor lauter Touristen nicht mehr sehen kann, sind natürlich nicht der Hit für das eigene Fotobuch, jedoch sollte man nicht ganz auf Menschen verzichten, da das Motiv sonst sehr schnell steril wirkt. Tipp: Entweder etwas früher aufstehen und den Platz besuchen oder erst später hingehen. So kann man dann auch statt der Touris Einheimische als Motiv erwischen.
  • Typische Details: Taxen, Schilder, Straßenschilder
  • Farbenfrohe Aufnahmen, um später ggf. Collagen bilden zu können.
  • Aufnahmen zu Sonnenaufgang oder -untergang haben deutlich mehr Stimmung als Fotos, die zur Mittagszeit aufgenommen wurden und harte Lichter und Schlagschatten beinhalten.
  • Typische Szenen in dem Land, das können z.B. Markt- und Verkaufsszenen sein. Frage aber vorher bei der Person nach, ob sie fotografiert werden möchte.
  • Wer partout nicht weiss, was die Sehenswürdigkeiten sind, kann natürlich auch einen Blick auf die dortigen Postkartenständer werfen und sich dort Anregungen holen. Mein Eindruck ist, dass der Anspruch an Postkarten oft gar nicht so hoch ist und daher die Chancen gut stehen, selbst bessere Fotos für das Fotobuch zu machen.

Garküche in Hong Kong Kowloon

Straßenszenen eignen sich hervorragend für ein Reise Fotobuch

Bilder in Lightroom importieren, verschlagworten und geotaggen

Die Bilder lassen sich einfach in Lightroom importieren, indem man den Kartenleser an den PC oder Mac anschließt, Lightroom startet und aus “Fotos vom Gerät importieren” aus dem Datei-Menü wählt. Der Dialog kann entsprechend eingestellt und die Schlagworte festgelegt werden. Ich treffe darüber hinaus die Einstellungen, dass alle RAW-Fotos in das DNG-Format von Adobe konvertiert werden.

Bevor ich nun die Fotos für das Fotobuch in Lightroom weiter bearbeite, wechsel ich zu GPSPhotoLinker, um den Fotos die Geokoordinaten mitzugeben. Wie das genau funktioniert, habe ich in diesem Artikel erläutert.

Die richtige Bildauswahl mit Lightroom für das Fotobuch

Nun  geht es zunächst um die richtige Bildauswahl für das Fotobuch. Die Kunst besteht darin, aus den hunderten von Aufnahmen die herauszufiltern, die man später für das Fotobuch verwenden möchte. Lightroom bietet hier tolle Auswahltools:

  • Zuerst browse ich durch alle Aufnahmen und entferne diejenigen, die ganz offensichtlich nichts geworden sind: Unscharfe Fotos, der falsche Bildausschnitt etc. – alles kommt wird in Lightroom als “Abgelehnt” markiert (Taste “X”).
  • Anschließend schaue ich mir die übrigen Fotos an – insbesondere ähnliche Motive. Diese vergleiche ich über die Vergleichen-Funktion. Wähle dazu die beiden betreffenden Fotos aus und drücke die Taste “C”. Nun lassen sich beide Fotos direkt in einer Ansicht miteinander vergleichen. Das bessere Bild bekommt dann eine Markierung, z.B. über Sterne oder die Taste “P” für “Markiert”

Fotos in Lightroom auswählen

Auf diese Weise lässt sich die Bilderflut schon dramatisch reduzieren und die Fotoauswahl für das Fotobuch auf ein gesundes Maß herunterbringen. Ich persönlich bin ein Freund von wenigen, großen Fotos auf den Seiten, daher gehe ich davon aus, dass ich pro Seite ca. 2 bis 4 Fotos max. benötige.

Idealerweise legt man die Fotos in eine eigene Kollektion, um den Überblick zu bewahren. Übrigens: Der Photoshop Guru Scott Kelby hat einen sehr guten Workflow für die Auswahl von Fotos in einem Reise Fotobuch.

Nachbearbeitung von Fotos

Für mich typische Nachbearbeitungsschritte von Fotos sind die folgenden:

  • Ausrichtung des Horizonts und Auswahl des Bildausschnitts
  • Entfernen von Staubflecken die auf dem Sensor der Kamera waren
  • Korrektur der Belichtung und der Kontraste von Fotos

Recherche von wissenswerten Informationen

Wenn ich anschließend mit den Fotos zufrieden bin, geht es für mich an die Recherche von wissenswerten Informationen zu den Plätzen und Motiven, die ich fotografiert habe. Am einfachsten ist es natürlich, etwas zur Entstehungsgeschichte der Fotos zu sagen. Andere Quellen können sein:

  • Wikipedia
  • Reiseführer
  • Spezielle Websites zum Thema, z.B. findet man sehr gute Informationen über Hochhäuser in der Welt auf skyscraperpage.com/
  • Offizielle Websites des Reiseortes
Fotobuch Doppelseite mit der Software von CEWE FOTOBUCH

Kleine Texte zur Entstehung von Fotos geben dem Fotobuch eine besondere Wertigkeit

Mir ist in diesem Zusammenhang immer wichtig, dass ich die Informationen nicht einfach nur kopiere, sondern mit meinen eigenen Worte beschreibe und meine eigenen Eindrücke mit in das Fotobuch einfließen lasse. Schließlich handelt es sich bei dem Bildband um ein individuelles Fotobuch und nicht um gekaufte “Dutzendware”.

Nachtfotografie im Ruhrgebiet – Welche Motive gehören dazu?

January 22nd, 2010

Das Ruhrgebiet hat bekanntermaßen auch seine schönen Seiten. Eine davon ist aus meiner Sicht die Industriekultur bei Nacht. Ob Gasometer in Oberhausen oder Zeche Zollverein, oder oder oder: Viele alte Industrieanlagen sind nachts besonders schön beleuchtet und somit ein Foto wert.

Ich plane, demnächst einen solchen Fototrip “Ruhrgebiet bei Nacht” und möchte als Nicht-Ruhrpottler gerne von Euch wissen, welche Motive unbedingt dazu gehören. Ich freue mich auf zahlreiche Anregungen und Tipps.

Gasometer Oberhausen im Ruhrgebiet

Hong Kong Sightseeing: Streetlife

November 14th, 2009

Das Leben in Hong Kong ist schnell und oft unübersichtlich. Bei einem Streifzug durch Hong Kong Island und Kowloon habe ich das Straßenleben in einigen Fotos eingefangen. Interessant sind vor allem die Lebensmittelstände, an denen es zahlreiche Menüs gibt – meistens auf den Geschmack der einheimischen Bevölkerung abgestellt. So manche Garküche ist für den europäischen Geschmack mehr als gewöhnungsbedürftig. Wer auf Nummer sicher gehen möchte: Es gibt auch McDonald’s in Hong Kong ;)

Garküchen in Hong Kong an jeder Straßenecke

Garküchen in Hong Kong an jeder Straßenecke

In den Seitenstraßen werden Schweine abgezogen

In den Seitenstraßen werden Schweine abgezogen

Ein besonderes interessantes Foto konnte ich in der Cable Car zum Big Buddha machen: Während der Ebbe haben zahlreiche Fischer im Schlick vor dem Flughafen Krebse gefangen.

Fischer fangen in der Ebbe Krebse

Fischer fangen in der Ebbe Krebse

Wenn man das erste Mal in Hong Kong bzw. Asien ist, wird man sich möglicherweise über die Bambusgerüste wundern, die sich an den Hochhäusern finden. Das ist die übliche Methode, wie man Skyscraper in Asien baut. Die Gerüste sind preiswert und gewissermaßen sehr umweltfreundlich, weil nachwachsender Rohstoff. Zudem ist Stahl einfach zu teuer. Die Gerüstbau-Meister verdienen für Hong Konger Verhältnisse recht gut.

Bambusgerüste in Hong Kong

Bambusgerüste in Hong Kong

Die Wohnverhältnisse in Hong Kong sind für die meisten Asiaten eher bescheiden. Viele Hochhäuser stammen noch aus der britische Kolonialzeit. Die Hochhäuser sind allerdings oft mit allem ausgestattet, was man zum Leben braucht: eigener Supermarkt, eigene Ärzte etc. Somit muss man nicht mal das Haus verlassen, um Erledigungen zu machen.

Wohnhaus in Hong Kong

Wohnhaus in Hong Kong

Blick auf die "Balkone"

Blick auf die "Balkone"

Einheimischer

Einheimischer

Streetlife in Hong Kong

Streetlife in Hong Kong

Was natürlich bei einem Besuch in Hong Kong nicht fehlen darf, ist eine Fahrt auf  The Peak. Hong Kongs höchster Berg bietet eine phantastische Aussicht auf die gesamte Stadt und deren Skyline sowie das Hafenbecken.