Wissenswertes zum Digitalfoto

Test K20D bei Heise Foto

Heise Foto hat die K20D von Pentax und das dazugehörige Schwestermodell GX-20 von Samsung getestet. Die Modelle unterscheiden sich insbesondere in der Menüführung voneinander. Zudem hat Samsung eine leicht veränderte Firmware, welche andere Bildverarbeitungsalgorithmen verwendet. Dies führt laut Heise Foto dazu, dass der Maximalkontrast etwas schlechter und die Rauschwerte ab ISO 400 etwas „ungünstiger“ werden.

Den ganzen Bericht kann man hier lesen.

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Adobe Lightroom Update auf 1.3

Adobe hat die Bildverwaltung Lightroom auf Version 1.3 gebracht. Wesentliche Änderungen sind die Unterstützung von Mac OS X 10.5 (Leopard) und die originäre Unterstützung weiterer Kameramodelle (u.a. 1Ds Mark III, Nikon D3, Nikon D300, Olympus E-3). Versiontracker.com schreibt zu den Änderungen Folgendes:

  • Writing XMP metadata automatically has been corrected for performance issues
  • Printing with the native resolution option enabled no longer sets the wrong dimension for portrait oriented images
  • Prior to Camera Raw 4.3 there was the possibility that artifacts in edge transitions could be introduced through the Bayer demosaic and luminance noise reductions algorithms. This has been corrected.
  • The Canon sRAW format and the Fuji compressed RAF formats are now supported. Lightroom 1.3 includes the following enhancements:
  • The import dialog now offers the option to render 1:1 previews as part of the import process
  • The export dialog layout has been enhanced
  • A Lightroom Preview Export SDK is available for developers to create and distribute Export Plug-ins.
  • Hier geht's direkt zur Adobe Update Seite.
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Fotoentwicklung mit RAW Dateien

Wer mit seiner Kamera RAW Dateien erzeugt, hat klare Vorteile bei der späteren Bildbearbeitung (siehe Nachtfotografie). Es gibt keine Bildverluste und die Qualität der RAW Aufnahmen ist gleichbleibend hoch. Diese Vorteile lassen sich bei der anschließenden Ausbelichtung auf Fotopapier jedoch nur begrenzt nutzen. Schuld daran sind auf den ersten Blick die Online Fotoservices, bei denen man die Fotoprodukte (z.B. Abzüge, Fotobücher etc.) bestellt. Diese Fotoservices lassen in der Regel keine RAW-Dateien für den Upload zu, schlicht aus dem Grund, dass die Daten im Fotolabor nicht verarbeitet werden können.

Der Grund dafür ist aber in den wenigsten Fällen Unwillen. Vielmehr sind die Kamerahersteller an diesem Dilemma Schuld: Jeder Hersteller legt die RAW-Daten seiner Kameras in einem anderen Dateiformat ab, darüber hinaus wird oftmals sogar zwischen Kameramodellen eines Herstellers das Format für die RAW-Daten verändert. So ist z.B. das RAW-Format der Pentax ist DL nicht identisch mit dem Format der K100D oder der K10D (zwischen letzteren beiden bestehen ebenfalls Unterschiede). Mit anderen Worten: Es existieren nahezu unendlich viele RAW-Formate auf dem Markt, ein Standard ist weit entfernt. Adobe versucht derzeit, mit dem DNG-Format (Digital Negative), ein wenig Licht in die Dunkelkammer zu bringen. Stößt dabei aber auf wenig Gegenliebe bei den Kameraherstellern, fürchten diese doch hohe Lizenzgebühren an Adobe zu zahlen.

Wenn also schon die Kamerahersteller es nicht schaffen, einen einheitlichen Standard zu schaffen, der diesen Namen verdient, ist es für die Fotolabore erst Recht unmöglich, mit den Neuentwicklungen auf dem Kameramarkt Schritt zu halten. Des Weiteren sind natürlich die Produktionsschritte "nach hinten raus" auch auf die RAW-Formate anzupassen (z.B. die Printer), so dass die Fotos auch so rauskommen würden wie vorne gewünscht. Letzten Endes ist das gar nicht zu leisten und die Fotolabore haben sich - zu Recht - auf die tatsächlichen Standards in den Dateiformaten beschränkt.

Am sichersten ist dabei, die bearbeiteten Fotos als JPG abzuspeichern. Wenn man die Kompression bei JPG auf minimal stellt und auch sonst die Abmaße beibehält, steht einem vernünftigen Ausdruck auf echtem Fotopapier eigentlich nichts mehr im Weg. Einige Anbieter unterstützen auch weitere Formate wie z.B. PNG, TIFF o.ä. Ich bin in der Vergangenheit jedenfalls mit der JPG-Methode immer gut gefahren und hatte eigentlich nie Grund, mich zu beschweren.

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iPod Camera Connector: Datenspeicher für Unterwegs

Digitalfotos unterwegs speichern: Mit dem iPod Camera Connector funktioniert das ohne Zusatzhardware oder Notebook. Einzige Voraussetzung: Einen iPod mit Foto- oder Videofunktion.Mehr lesen...
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Bad Zwischenahner Mühle - und die Vorteile von RAW

Der Kurort Bad Zwischenahn bietet einige tolle Fotomotive, so z.B. die alte Mühle am Beginn der verkehrsberuhigten Zone. Besonders schön ist diese in der Nacht, wenn Lichter das Gebäude anstrahlen.

Mühle in Bad Zwischenahn

Die Belichtungszeit betrug 6 sek., wobei ich später in Adobe Lightroom die Belichtung noch ein wenig stärker einstellte (Belichtungskorrektur: 0,50). So kamen dann auch die dunkleren Details gut raus. Hier kommen die Vorteile von RAW klar zum Tragen, da alle Sensorinformationen genutzt werden konnten. Fotografiert man im JPG-Modus, so komprimiert die Kamera bereits Bildinformationen weg, die bei späteren Korrekturen auch nicht mehr zur Verfügung stehen. Bildrauschen und störende Artefakte sind dann die Folge. Ambitionierte Fotografen sollten daher die Kameraeinstellungen so treffen, dass alle Bildinformationen vom Sensor auch im RAW-Format gespeichert werden. Das kostet zwar ordentlich Speicher mehr - meine Pentax benötigt pro 6 MPixel Bild ca. 10 bis 12 MB. Das sollte bei den derzeitigen günstigen Speicherpreisen aber kein Problem sein.

Wegretuschieren und -komprimieren von Bildinformationen kann man dann immer noch. So gesehen ist das von der Kamera erzeugte RAW-File mit dem Negativ früherer Analogkameras vergleichbar. Der fertige Abzug ist dann das JPG-Bild, welches man aus RAW plus Einstellungen "entwickelt". Daher auch der Name einiger RAW-Programme wie dem RAW Developer.

Die Einstellungen im Detail:
  • ISO 200 (die kleinste ISO-Einstellung meiner Pentax K100D)
  • Blende f4,0
  • Verschlusszeit: 6
  • Belichtungskorrektur: 0,50
  • Blitz aus

Bild 5
Im Bereich "Develop" lässt sich über das Histogramm bei Lightroom die Belichtungszeit verändern. Einfach mit der Maus in den Bereich "Exposure" fahren und nach links (dunkler) oder rechts (heller) verschieben.

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Podcasts zum Thema Digital fotografieren und Foto RAW Workflow

Es ist mal an der Zeit, meine beliebtesten Podcasts zum Thema Digitalfotografie und RAW Workflow vorzustellen. Namentlich sind das derzeit zwei. Ich bin natürlich immer offen für neue Hinweise.Mehr lesen...
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