Wissenswertes zum Digitalfoto
Test K20D bei Heise Foto
10/Jun/2008 17:37
Heise Foto hat die K20D von Pentax und das
dazugehörige Schwestermodell GX-20 von Samsung
getestet. Die Modelle unterscheiden sich insbesondere
in der Menüführung voneinander. Zudem hat Samsung
eine leicht veränderte Firmware, welche andere
Bildverarbeitungsalgorithmen verwendet. Dies führt
laut Heise Foto dazu, dass der Maximalkontrast etwas
schlechter und die Rauschwerte ab ISO 400 etwas
„ungünstiger“ werden.
Den ganzen Bericht kann man hier lesen.
Den ganzen Bericht kann man hier lesen.
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Adobe Lightroom Update auf 1.3
16/Nov/2007 22:36
Adobe hat die Bildverwaltung Lightroom auf Version
1.3 gebracht. Wesentliche Änderungen sind die
Unterstützung von Mac OS X 10.5 (Leopard) und die
originäre Unterstützung weiterer Kameramodelle (u.a.
1Ds Mark III, Nikon D3, Nikon D300, Olympus E-3).
Versiontracker.com
schreibt zu den Änderungen Folgendes:
- Writing XMP metadata automatically has been corrected for performance issues
- Printing with the native resolution option enabled no longer sets the wrong dimension for portrait oriented images
- Prior to Camera Raw 4.3 there was the possibility that artifacts in edge transitions could be introduced through the Bayer demosaic and luminance noise reductions algorithms. This has been corrected.
- The Canon sRAW format and the Fuji compressed RAF formats are now supported. Lightroom 1.3 includes the following enhancements:
- The import dialog now offers the option to render 1:1 previews as part of the import process
- The export dialog layout has been enhanced
- A Lightroom Preview Export SDK is available for developers to create and distribute Export Plug-ins.
- Hier geht's direkt zur Adobe Update Seite.
Fotoentwicklung mit RAW Dateien
08/Sep/2007 12:47
Wer mit seiner Kamera RAW Dateien erzeugt, hat klare
Vorteile bei der späteren Bildbearbeitung (siehe
Nachtfotografie). Es gibt keine Bildverluste und
die Qualität der RAW Aufnahmen ist gleichbleibend
hoch. Diese Vorteile lassen sich bei der
anschließenden Ausbelichtung auf Fotopapier jedoch
nur begrenzt nutzen. Schuld daran sind auf den ersten
Blick die Online Fotoservices, bei denen man die
Fotoprodukte (z.B. Abzüge, Fotobücher etc.) bestellt.
Diese Fotoservices lassen in der Regel keine
RAW-Dateien für den Upload zu, schlicht aus dem
Grund, dass die Daten im Fotolabor nicht verarbeitet
werden können.
Der Grund dafür ist aber in den wenigsten Fällen Unwillen. Vielmehr sind die Kamerahersteller an diesem Dilemma Schuld: Jeder Hersteller legt die RAW-Daten seiner Kameras in einem anderen Dateiformat ab, darüber hinaus wird oftmals sogar zwischen Kameramodellen eines Herstellers das Format für die RAW-Daten verändert. So ist z.B. das RAW-Format der Pentax ist DL nicht identisch mit dem Format der K100D oder der K10D (zwischen letzteren beiden bestehen ebenfalls Unterschiede). Mit anderen Worten: Es existieren nahezu unendlich viele RAW-Formate auf dem Markt, ein Standard ist weit entfernt. Adobe versucht derzeit, mit dem DNG-Format (Digital Negative), ein wenig Licht in die Dunkelkammer zu bringen. Stößt dabei aber auf wenig Gegenliebe bei den Kameraherstellern, fürchten diese doch hohe Lizenzgebühren an Adobe zu zahlen.
Wenn also schon die Kamerahersteller es nicht schaffen, einen einheitlichen Standard zu schaffen, der diesen Namen verdient, ist es für die Fotolabore erst Recht unmöglich, mit den Neuentwicklungen auf dem Kameramarkt Schritt zu halten. Des Weiteren sind natürlich die Produktionsschritte "nach hinten raus" auch auf die RAW-Formate anzupassen (z.B. die Printer), so dass die Fotos auch so rauskommen würden wie vorne gewünscht. Letzten Endes ist das gar nicht zu leisten und die Fotolabore haben sich - zu Recht - auf die tatsächlichen Standards in den Dateiformaten beschränkt.
Am sichersten ist dabei, die bearbeiteten Fotos als JPG abzuspeichern. Wenn man die Kompression bei JPG auf minimal stellt und auch sonst die Abmaße beibehält, steht einem vernünftigen Ausdruck auf echtem Fotopapier eigentlich nichts mehr im Weg. Einige Anbieter unterstützen auch weitere Formate wie z.B. PNG, TIFF o.ä. Ich bin in der Vergangenheit jedenfalls mit der JPG-Methode immer gut gefahren und hatte eigentlich nie Grund, mich zu beschweren.
Der Grund dafür ist aber in den wenigsten Fällen Unwillen. Vielmehr sind die Kamerahersteller an diesem Dilemma Schuld: Jeder Hersteller legt die RAW-Daten seiner Kameras in einem anderen Dateiformat ab, darüber hinaus wird oftmals sogar zwischen Kameramodellen eines Herstellers das Format für die RAW-Daten verändert. So ist z.B. das RAW-Format der Pentax ist DL nicht identisch mit dem Format der K100D oder der K10D (zwischen letzteren beiden bestehen ebenfalls Unterschiede). Mit anderen Worten: Es existieren nahezu unendlich viele RAW-Formate auf dem Markt, ein Standard ist weit entfernt. Adobe versucht derzeit, mit dem DNG-Format (Digital Negative), ein wenig Licht in die Dunkelkammer zu bringen. Stößt dabei aber auf wenig Gegenliebe bei den Kameraherstellern, fürchten diese doch hohe Lizenzgebühren an Adobe zu zahlen.
Wenn also schon die Kamerahersteller es nicht schaffen, einen einheitlichen Standard zu schaffen, der diesen Namen verdient, ist es für die Fotolabore erst Recht unmöglich, mit den Neuentwicklungen auf dem Kameramarkt Schritt zu halten. Des Weiteren sind natürlich die Produktionsschritte "nach hinten raus" auch auf die RAW-Formate anzupassen (z.B. die Printer), so dass die Fotos auch so rauskommen würden wie vorne gewünscht. Letzten Endes ist das gar nicht zu leisten und die Fotolabore haben sich - zu Recht - auf die tatsächlichen Standards in den Dateiformaten beschränkt.
Am sichersten ist dabei, die bearbeiteten Fotos als JPG abzuspeichern. Wenn man die Kompression bei JPG auf minimal stellt und auch sonst die Abmaße beibehält, steht einem vernünftigen Ausdruck auf echtem Fotopapier eigentlich nichts mehr im Weg. Einige Anbieter unterstützen auch weitere Formate wie z.B. PNG, TIFF o.ä. Ich bin in der Vergangenheit jedenfalls mit der JPG-Methode immer gut gefahren und hatte eigentlich nie Grund, mich zu beschweren.
iPod Camera Connector: Datenspeicher für Unterwegs
15/Aug/2007 20:11
Digitalfotos unterwegs speichern: Mit dem iPod Camera
Connector funktioniert das ohne Zusatzhardware oder
Notebook. Einzige Voraussetzung: Einen iPod mit Foto-
oder Videofunktion.Mehr lesen...
Bad Zwischenahner Mühle - und die Vorteile von RAW
12/Aug/2007 19:30
Der Kurort Bad Zwischenahn bietet einige tolle
Fotomotive, so z.B. die alte Mühle am Beginn der
verkehrsberuhigten Zone. Besonders schön ist diese in
der Nacht, wenn Lichter das Gebäude anstrahlen.
Die Belichtungszeit betrug 6 sek., wobei ich später in Adobe Lightroom die Belichtung noch ein wenig stärker einstellte (Belichtungskorrektur: 0,50). So kamen dann auch die dunkleren Details gut raus. Hier kommen die Vorteile von RAW klar zum Tragen, da alle Sensorinformationen genutzt werden konnten. Fotografiert man im JPG-Modus, so komprimiert die Kamera bereits Bildinformationen weg, die bei späteren Korrekturen auch nicht mehr zur Verfügung stehen. Bildrauschen und störende Artefakte sind dann die Folge. Ambitionierte Fotografen sollten daher die Kameraeinstellungen so treffen, dass alle Bildinformationen vom Sensor auch im RAW-Format gespeichert werden. Das kostet zwar ordentlich Speicher mehr - meine Pentax benötigt pro 6 MPixel Bild ca. 10 bis 12 MB. Das sollte bei den derzeitigen günstigen Speicherpreisen aber kein Problem sein.
Wegretuschieren und -komprimieren von Bildinformationen kann man dann immer noch. So gesehen ist das von der Kamera erzeugte RAW-File mit dem Negativ früherer Analogkameras vergleichbar. Der fertige Abzug ist dann das JPG-Bild, welches man aus RAW plus Einstellungen "entwickelt". Daher auch der Name einiger RAW-Programme wie dem RAW Developer.
Die Einstellungen im Detail:
Im Bereich "Develop" lässt sich über das Histogramm bei Lightroom die Belichtungszeit verändern. Einfach mit der Maus in den Bereich "Exposure" fahren und nach links (dunkler) oder rechts (heller) verschieben.
Die Belichtungszeit betrug 6 sek., wobei ich später in Adobe Lightroom die Belichtung noch ein wenig stärker einstellte (Belichtungskorrektur: 0,50). So kamen dann auch die dunkleren Details gut raus. Hier kommen die Vorteile von RAW klar zum Tragen, da alle Sensorinformationen genutzt werden konnten. Fotografiert man im JPG-Modus, so komprimiert die Kamera bereits Bildinformationen weg, die bei späteren Korrekturen auch nicht mehr zur Verfügung stehen. Bildrauschen und störende Artefakte sind dann die Folge. Ambitionierte Fotografen sollten daher die Kameraeinstellungen so treffen, dass alle Bildinformationen vom Sensor auch im RAW-Format gespeichert werden. Das kostet zwar ordentlich Speicher mehr - meine Pentax benötigt pro 6 MPixel Bild ca. 10 bis 12 MB. Das sollte bei den derzeitigen günstigen Speicherpreisen aber kein Problem sein.
Wegretuschieren und -komprimieren von Bildinformationen kann man dann immer noch. So gesehen ist das von der Kamera erzeugte RAW-File mit dem Negativ früherer Analogkameras vergleichbar. Der fertige Abzug ist dann das JPG-Bild, welches man aus RAW plus Einstellungen "entwickelt". Daher auch der Name einiger RAW-Programme wie dem RAW Developer.
Die Einstellungen im Detail:
- ISO 200 (die kleinste ISO-Einstellung meiner Pentax K100D)
- Blende f4,0
- Verschlusszeit: 6
- Belichtungskorrektur: 0,50
- Blitz aus
Im Bereich "Develop" lässt sich über das Histogramm bei Lightroom die Belichtungszeit verändern. Einfach mit der Maus in den Bereich "Exposure" fahren und nach links (dunkler) oder rechts (heller) verschieben.
Podcasts zum Thema Digital fotografieren und Foto RAW Workflow
06/Aug/2007 17:29
Es ist mal an der Zeit, meine beliebtesten Podcasts
zum Thema Digitalfotografie und RAW Workflow
vorzustellen. Namentlich sind das derzeit zwei. Ich
bin natürlich immer offen für neue
Hinweise.Mehr lesen...