Hamburger Innenstadt
Die Kaffeerösterei in der
Speicherstadt bietet Kaffeespezialitäten auch
direkt vor Ort an. Der Service schien aber
zumindest an diesem Tag doch mehr als überfordert
zu sein. Im ganzen Raum turnte nur eine Bedienung
zwischen den Tischen - was die Wartezeit drastisch
erhöhte. Ob wohl die Getränke überhaupt noch heiß
angekommen sind? Wir holten uns den Kaffee direkt
vom Tresen, was auch schon alles in allem 15
Minuten dauerte (Rumstehen, wohl gemerkt). Ich
muss mir meinen pawlowschen Trinkgeldreflex
abgewöhnen...
Das Café Vivet in der
Einkaufsmeile war von der Atmosphäre ganz in Ordnung,
für einen Amaretto-Kakao und einen Irish Coffee
jedoch 11 EUR hinlatzen (altmodisch: 22 Mark)? Hail
to Inflation!
Wo bekommen Hamburger eigentlich ihren Wein und Whisky her? In der
ganzen Hamburger Innenstadt scheint es keinen
vernünftigen Spiritousen- und Weinhandel zu geben.
Und nein, Aldi ist keine Alternative! Letztlich
sind wir dann bei Galeria in die Feinkostabteilung
gelaufen, um überhaupt noch was mitnehmen zu
können. Bitte, liebe Hamburger, verratet mir Euer
Geheimnis!
Der Wahlkampf war an diesem Samstag auf seinem
Höhepunkt. Heinz
Strunk, der Spitzenkandidat von DIE PARTEI, hat eine ungewohnte
und erfrischende Lockerheit in die Sache
reingebracht. Da bedauert man es doch gleich,
nicht in Hamburg wählen zu dürfen. Aber auch die
CDU hat noch einmal mit "Die Kanzlerin kommt!"
nachgelegt. Wenn's beruflich schon stressig ist,
ist ein intaktes Privatleben Gold wert!
Sonnenuntergang mit Strommast
Wer mit einer digitalen Spiegelreflex durch die
Landschaft läuft und gezielt fotografiert, wird
übrigens ab und zu von Passanten angesprochen. Die
meisten Fragen betreffen die Kamera - so auch gestern
von einem netten älteren Herren, der seinen Hund
spazieren führte. In diesen Gesprächen erfährt man
dann häufig zum einen, wie diese Menschen selbst zur
(Digital-)Fotografie stehen (meistens
aufgeschlossen-interessiert, sonst hätten sie nicht
gefragt) und mit etwas Glück bekommt man auch noch
einen Tipp, wo es in der Gegend lohnenswerte Motive
geben könnte. Ich werde in den nächsten Tagen einmal
zu dem von dem Herrn vorgeschlagenen Ort fahren und
mir das näher ansehen.
Parkhaus
Hamburger Landungsbrücken bei Sonnenuntergang
Fotosession in Groningen
Fotospielerei: Stadtvilla im Gerichtsviertel spiegelverkehrt
Das Gebäude spiegelte sich im alten Wallgraben direkt am Schloßgarten wider. Dadurch ergibt sich eine leicht wellige Ansicht. Ich habe das Bild in Lightroom einfach um 180 Grad gedreht, so dass die Spiegelung nicht mehr auf dem Kopf steht.
Peter Friedrich Ludwigs Hospital - Nachtaufnahme
- stabiles Stativ (ich verwende ein Bilora Professional Combi II). Dieses wiegt ca. 3 kg und ist sicherlich nicht die erste Wahl, wenn man eine anstrengende Bergwanderung macht.
- Schnellverschluß für das Stativ
- Stirnlampe, um die Einstellungen zu treffen und dabei die Hände frei zu haben
- Kabelauslöser
Wie im Beitrag zuvor schon angesprochen, empfiehlt sich, die Bilder in RAW abzuspeichern. Bei diesen Fotos habe ich noch etwas nachbearbeitet, um kleinere "Patzer" bei der Belichtungszeit auszubessern. Wer eine Funktion zur Belichtungsreihe hat, kann mit wenig Aufwand mehrere Fotos mit unterschiedlichen Belichtungszeiten machen. Das ist zum einen hilfreich, um zu Hause das beste Bild auszuwählen und zum anderen hat man gleich Material für ein HDR-Bild (High Dynamic Range).
Bad Zwischenahner Mühle - und die Vorteile von RAW
Die Belichtungszeit betrug 6 sek., wobei ich später in Adobe Lightroom die Belichtung noch ein wenig stärker einstellte (Belichtungskorrektur: 0,50). So kamen dann auch die dunkleren Details gut raus. Hier kommen die Vorteile von RAW klar zum Tragen, da alle Sensorinformationen genutzt werden konnten. Fotografiert man im JPG-Modus, so komprimiert die Kamera bereits Bildinformationen weg, die bei späteren Korrekturen auch nicht mehr zur Verfügung stehen. Bildrauschen und störende Artefakte sind dann die Folge. Ambitionierte Fotografen sollten daher die Kameraeinstellungen so treffen, dass alle Bildinformationen vom Sensor auch im RAW-Format gespeichert werden. Das kostet zwar ordentlich Speicher mehr - meine Pentax benötigt pro 6 MPixel Bild ca. 10 bis 12 MB. Das sollte bei den derzeitigen günstigen Speicherpreisen aber kein Problem sein.
Wegretuschieren und -komprimieren von Bildinformationen kann man dann immer noch. So gesehen ist das von der Kamera erzeugte RAW-File mit dem Negativ früherer Analogkameras vergleichbar. Der fertige Abzug ist dann das JPG-Bild, welches man aus RAW plus Einstellungen "entwickelt". Daher auch der Name einiger RAW-Programme wie dem RAW Developer.
Die Einstellungen im Detail:
- ISO 200 (die kleinste ISO-Einstellung meiner Pentax K100D)
- Blende f4,0
- Verschlusszeit: 6
- Belichtungskorrektur: 0,50
- Blitz aus
Im Bereich "Develop" lässt sich über das Histogramm bei Lightroom die Belichtungszeit verändern. Einfach mit der Maus in den Bereich "Exposure" fahren und nach links (dunkler) oder rechts (heller) verschieben.
Landesmuseum Oldenburg
Oldenburg Alte Wache / ECE
Dieses Foto entstand am
selben Abend wie das Foto von der Lambertikirche.
Da ich die Belichtungszeit etwas zu kurz wählte,
mußte ich mit Lightroom noch ein wenig nachhelfen
und die Belichtungszeit nachträglich erhöhen. Das
Ergebnis ist natürlich nicht so optimal wie eine
echte Belichtungszeit. Aber ich bin doch positiv
überrascht, was man aus einem RAW-File herausholen
kann. Das wäre mit einem JPEG sicherlich nicht
mehr möglich gewesen.
Oldenburg Lambertikirche
3,0 sec bei f4,0
26 mm Brennweite
Habe heute mal ein wenig in unserem Bildarchiv
gekramt. Mittlerweile finden sich dort über 13.000
Digitalfotos. In den nächsten Wochen werden wir dann
immer mal wieder den ein oder anderen gelungenen Shot
veröffentlichen. Hier ist die Lambertikirche in
Oldenburg zu sehen. Die Aufnahme entstand im August
2006, als ich meine neue Digital-SLR-Kamera getestet
habe. Aus dieser Zeit finden sich noch einige
interessante Nachtaufnahmen, die wir sicherlich an
dieser Stelle in den kommenden Wochen veröffentlichen
werden.
