Buchrezension: Die Fotografen - 60 außergewöhnliche Geschichten aus 30 Jahren GEO
Jede Geschichte wird mit
einem (kurzen) Text begleitet, welcher den jeweiligen
Fotografen und dessen Schwerpunkte vorstellt. So
bekommt man ein Gefühl dafür, was die Person in der
fotografischen Arbeit antreibt (darunter Motive wie
der Kampf für Transparenz und etwas mehr
Gerechtigkeit auf der Welt).
Die Aufnahmen sind gut ausgewählt und sorgen beim
Betrachten für echte Kurzweil, weil es viel zu
entdecken gibt. Aus fotografischer Sicht sind die
Fotos natürlich auch immer Anregungen für eigene
Projekte. Wer jedoch erfahren möchte, mit welchen
Einstellungen das ein oder andere Motiv fotografiert
wurde, wird enttäuscht. Der Bildband dient nicht der
fotografischen Schulung.
Alles in allem ist das Buch sehr gelungen und gibt
einen sehr guten Einblick in die teils alltäglichen
Geschichten, die fotografiert wurden. Dabei lernt man
die GEO-Fotografen etwas näher kennen - was natürlich
für GEO-Leser interessant ist. Da sich der Bildband
nicht mit einem Thema beschäftigt, sondern immer
wieder unterschiedliche Facetten streift, werde ich
mir das Buch sicherlich häufig anschauen. Bei näherem
Interesse kann man dann ja noch einen speziellen
Bildband eines Fotografen anschaffen.
