Urlaubsfotos – wohin mit der Bilderflut?

July 3rd, 2008 by Florian Leave a reply »

Es ist Urlaubszeit. Mit der Digitalkamera werden unzählige Fotos geschossen – oft mehr, als benötigt und vom gleichen Motiv mehrere Aufnahmen, um auf Nummer sicher zu gehen. Wenn man wieder nach Hause kommt, geht das Sortieren los: Welche Aufnahmen sind gar nichts geworden, welche sind echte Perlen? Dank moderner Bildverwaltungsprogramme wie z.B. Adobe Lightroom oder iPhoto ist die Auswahl und Nachbearbeitung von Digitalfotos leicht geworden.
Was passiert aber danach? Meistens liegen die Fotos unbeachtet auf der Festplatte. Möchte man die Fotos seiner Familie oder Freunden präsentieren, scharen sich die Personen um den Rechner – im besten Fall präsentiert man die Fotos auf dem Fernseher, was oft jedoch ein Qualitätsproblem ist. Doch es gibt auch andere Alternativen: Fotoabzüge, Fotobücher oder relativ neu im Kommen: Fotos auf Leinwand. Hier ein Überblick.

Fotoabzüge von Digitalfotos

Fotoabzüge sind der Klassiker unter den Fotoprodukten. Früher war es der einzige Weg, den belichteten Film sichtbar zu machen. Das ist heute zum Glück nicht mehr so, dennoch haben Fotoabzüge von Digitalfotos ihre Berechtigung. Die Farbbrillianz von echtem Fotopapier ist weiterhin ungeschlagen und die Haptik ist immer noch einmalig: Auch wenn Bilder von Natur aus sehr visuell sind, das Anfassen zählt eben doch auch.

Digitalfotoabzüge sind mittlerweile an jeder Ecke zu bekommen – sowohl in den Geschäften vor Ort als auch im Internet. Die klassischen Anbieter wie z.B. Fotofachhändler oder auch Drogeriemärkte bieten die Möglichkeit, Digitalfotos auf CD in die Fototasche zu stecken. Dabei sind häufig auch Terminals behilflich, die auch Fotografen ohne PC in die Lage versetzen, ihre Digitalfotos auf CD zu brennen.

Besonders interessant ist natürlich die Bestellung über das Internet. Digitalfotos lassen sich nämlich prima zum Fotoservice hochladen, um Fotoabzüge zu bestellen. Neben den Websites der Drogeriemärkte wie z.B. Schleckerdm oder Müller bieten auch reine Online-Unternehmen (z.B. Pixum) auf diesem Wege ihre Dienste an. Die Aufnahmen werden per Webbrowser hochgeladen und per Post zugestellt. Wer bei einem Drogeriemarkt oder Händler mit Laden bestellt, kann ggf. die Portokosten sparen, indem man die fertigen Fotos im Geschäft abholt und dort bezahlt. Das ermöglicht auch die Qualitätskontrolle vor der Bezahlung.

Wer es etwas komfortabler haben möchte, kann sich auch eine „Bestellsoftware“ für die Fotoabzüge von dem jeweiligen Anbieter herunterladen (meistens für Windows). Nach der Installation kann man dann ohne Internetverbindung und mit deutlich mehr Komfort als im Browser seine Fotos auswählen und in den Warenkorb legen. Die fest installierte Software bietet bei Händler mit Geschäft auch häufig die Möglichkeit, die Bestellung auf CD zu brennen und dann beim nächsten Besuch in die Fototasche zu stecken, so wie man früher den analogen KB-Film abgegeben hat.

Preislich tun sich die Anbieter eigentlich alle nichts. Die Preise liegen so um die 7 bis 9 Cent für 9×13 (größer ist natürlich schöner). Manch Anbieter bietet auch die Bilder „ab 1 Cent“ an, das gilt dann aber oft erst ab dem 500. Bild und dann sind die Versandkosten so hoch, dass man effektiv dann doch wieder beim gleichen Bilderpreis wie bei der Konkurrenz ist. Man kennt den Versandkostentrick ja schon von anderen Online-Shops. Wer es mit den Preisen ganz genau wissen möchte, kann sich z.B. auf billige-fotos.de einen Überblick verschaffen.

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