Digitalfotos online bestellen

July 18th, 2007 by Florian Leave a reply »

Was macht man mit seinen besten Digitalfotos? Man kann sie sicherlich auf seiner Festplatte lassen und auf dem Fernseher oder auf dem Laptop ansehen. Eine gute Lösung ist das meiner Meinung nach nicht. Man kann seine Digitalfotos auch entwickeln lassen. Dazu stehen einem zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung – ein Überblick.

Jeder kennt das: Mit der Digitalkamera fotografiert man wie wild. Der Druck auf den Auslöser kostet ja auch keine Entwicklungskosten. Dennoch stellt sich nach einiger Zeit die Frage, was man mit den gelungensten Aufnahmen noch so machen kann – außer sie auf der Festplatte mit sich rumzutragen. Ich selbst habe mittlerweile ca. 15.000 Aufnahmen in meinem Lightroom Katalog. Zeit also, darüber nachzudenken, wie man die Fotos auch begreifbar machen kann.

Die einfachste Art der Fotopräsentation ist sicherlich die Ausgabe der Fotos auf Papier. Dabei bin ich allerdings kein Freund von Fotodruckern: Diese bieten zwar mittlerweile eine anständige Qualität aber die Kosten sind – gerade bei größeren Mengen – nicht wirklich zu kontrollieren. Daher bevorzuge ich die Entwicklung der Fotos auf Fotopapier über das Labor. Hier gibt es auch wieder zwei Wege:

1) Bestellung der Fotos über einen (Fach-)Händler oder Drogeriemarkt (z.B. dm, Schlecker oder Müller). Dazu trägt man seine Daten per CD oder USB-Speicher in den Laden und steckt diese in eine Fotobestellstation oder direkt in die Fototasche. Diesen Weg habe ich selbst noch nie gemacht, soll aber wohl ganz gut funktionieren.

2) Die Digitalfotoentwicklung über das Internet. Hier lädt man seine Fotos direkt über eine entsprechende Website hoch. Alternativ kann man auch, je nach Anbieter, eine Bestellsoftware herunterladen und damit die Bestellung sozusagen offline vorbereiten. Wenn man dann fertig ist, geht man wieder online und lädt die Daten hoch. Ein paar Tage später liegen die Fotos dann im Briefkasten. Manchmal kann man sie auch vor Ort abholen.

Ich nutze mittlerweile regelmäßig die Bestellung über das Internet. Zunächst musste ich mir natürlich einen Anbieter aussuchen. Dazu kann man sich z.B. bei speziellen Preissuchmaschinen wie billige-fotos.de über die Preise informieren: Einfach die Menge und das gewünschte Format anklicken und dann erhält man eine Liste mit den günstigsten Anbietern. Aber Vorsicht: In der Werbung wird häufig ein sehr günstiger Preis pro Bild genannt. Verschwiegen wird dann, dass das z.B. erst ab dem 501. Bild gilt oder die Versandkosten sind total verklausuliert, sodass die Bestellung nachher mind. genauso viel kostet wie bei einem seriösen Anbieter, nur dass man nicht das Gefühl hat, verarscht worden zu sein. Besonders schlimm treibt es meiner Meinung nach foto.com.

Ich habe mich letztlich für den Fotoservice von dm Drogeriemarkt entschieden. Die Seite ist aufgeräumt und bietet alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Die Preisgestaltung ist fair und transparent. Selbst für Mac-Nutzer wie mich steht eine Bestellsoftware zur Verfügung. Diese ist zwar nicht wirklich mac-like, erfüllt aber ihren Zweck. Ich bestellte ca. 100 Fotos online und schon ein paar Tage später bekam ich die fertigen Fotoabzüge per Post zugestellt.

Die Qualität der Fotos hat meinen Erwartungen voll entsprochen. Das Papier hat eine sehr gute Qualität und die Farbbrillianz schlägt wirklich fast jeden Fotodrucker. Was man wissen muss: Je nach Formateinstellung an der Kamera sind die Fotos nicht genau 10×15, sondern etwas kürzer (10×13,5). Das liegt am eingestellten Seitenverhältnis von 3:4 statt 2:3. Der Vorteil bei diesem Vorgehen ist, dass kein Beschnitt der Bilder bzw. kein weißer Rand links und rechts entsteht. Bei DSLR-Kameras stellt sich dieses Problem natürlich nicht.

Die Bezahlung erfolgte per Rechnung. Alternativ kann man auch per Kreditkarte bezahlen.

dm_digifoto

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