Frisches vom Tweetdeck

February 8th, 2010 by Florian No comments »

Immer wieder tolle Aufnahmen werden von AmazingPics gezeigt. So auch diese tollen Grashüpfer:

Wer die Seite foto-radar.de noch nicht kennen sollte: Sie sei von mir wärmstens empfohlen. Zahlreiche deutschsprachige Foto-Blogs werden dort übersichtlich in deren RSS-Feeds angezeigt, so dass man sich einen schnellen Überblick über die neuesten Blogposts verschaffen kann.

Der ZEIT Fotoblog zeigt tolle Fotografien aus Neu Delhi, genauer gesagt von Wanderarbeitern, die anlässlich der Commonwealth Spiele im Oktober unter großem Druck die Sportstätten und Infrastruktur fertigstellen müssen. Ein Appell, über die prekären Arbeitsbedingungen nachzudenken:

Die Zeitschrift derwesten.de stellt Ruhrpott-Typen vor:

Reisedokumentation in einem Fotobuch

January 27th, 2010 by Florian No comments »

Wer eine Reise unternimmt wird in der Regel auch seine Fotoausrüstung mitnehmen und zahlreiche Fotos vom Urlaubsort machen. Was liegt dann näher als die Erinnerungen später einem Bildband zu archivieren. Ich selbst bin gerade dabei, von einer Hong Kong Reise eine solche Reisedokumentation anzulegen und habe mich gefragt, was man eigentlich alles beachten sollte, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen.

Einige Vorbereitungen für die Dokumentation beginnen nämlich schon bei der Reise selbst, andere betreffen den Gestaltungsprozss des Fotobuchs.

Software von Cewe Fotobuch

Während der Reise hatte ich z.B. meinen Garmin Edge GPS Tracker dabei, um die Fotos geografisch zuordnen zu können. Dies ist später bei der Erstellung des Fotobuchs von Vorteil, weil man dann z.B. in Google Maps nachschauen kann, wo genau das Foto aufgenommen wurde. Für das Fotobuch kann man dann eine Hintergrundstory über den Platz, das Gebäude, den Ort recherchieren und als Text zu den Fotos mit hinzunehmen. Insbesondere bei Rundreisen oder in Großstädten hilft das ungemein. An anderen Tagen hatte ich beispielsweise den Tracker nicht dabei und schon wußte ich bei einem Foto nicht, welches Gebäude ich da fotografiert hatte.

Es empfiehlt sich außerdem, einige Dinge in der Fotoausrüstung immer dabei zu haben:

  • GPS-Tracker
  • Taschenstativ (z.B. das Gorilla Pod von Joby)
  • Kugelkopf für das Stativ, um die Ausrichtung unkompliziert vornehmen zu können
  • Polfilter

Welche Motive gehören in ein Reise Fotobuch?

In eine Reise Fotobuch gehören natürlich auch die richtigen Motive. Folgende Fotos sollten auf keinen Fall fehlen:

  • Landestypische Aufnahmen, z.B. Märkte, Basare oder Sehenswürdigkeiten
  • Bei der Aufnahme von Sehenswürdigkeiten solltet Ihr versuchen, eine Perspektive einzunehmen, die sonst so nicht üblich ist und von den Postkartenmotiven abweicht. So kann man sich z.B. auf eine Parkbank stellen, um eine leicht erhöhte Position einzunehmen.
  • Sehenswürdigkeiten, die man vor lauter Touristen nicht mehr sehen kann, sind natürlich nicht der Hit für das eigene Fotobuch, jedoch sollte man nicht ganz auf Menschen verzichten, da das Motiv sonst sehr schnell steril wirkt. Tipp: Entweder etwas früher aufstehen und den Platz besuchen oder erst später hingehen. So kann man dann auch statt der Touris Einheimische als Motiv erwischen.
  • Typische Details: Taxen, Schilder, Straßenschilder
  • Farbenfrohe Aufnahmen, um später ggf. Collagen bilden zu können.
  • Aufnahmen zu Sonnenaufgang oder -untergang haben deutlich mehr Stimmung als Fotos, die zur Mittagszeit aufgenommen wurden und harte Lichter und Schlagschatten beinhalten.
  • Typische Szenen in dem Land, das können z.B. Markt- und Verkaufsszenen sein. Frage aber vorher bei der Person nach, ob sie fotografiert werden möchte.
  • Wer partout nicht weiss, was die Sehenswürdigkeiten sind, kann natürlich auch einen Blick auf die dortigen Postkartenständer werfen und sich dort Anregungen holen. Mein Eindruck ist, dass der Anspruch an Postkarten oft gar nicht so hoch ist und daher die Chancen gut stehen, selbst bessere Fotos für das Fotobuch zu machen.

Garküche in Hong Kong Kowloon

Straßenszenen eignen sich hervorragend für ein Reise Fotobuch

Bilder in Lightroom importieren, verschlagworten und geotaggen

Die Bilder lassen sich einfach in Lightroom importieren, indem man den Kartenleser an den PC oder Mac anschließt, Lightroom startet und aus “Fotos vom Gerät importieren” aus dem Datei-Menü wählt. Der Dialog kann entsprechend eingestellt und die Schlagworte festgelegt werden. Ich treffe darüber hinaus die Einstellungen, dass alle RAW-Fotos in das DNG-Format von Adobe konvertiert werden.

Bevor ich nun die Fotos für das Fotobuch in Lightroom weiter bearbeite, wechsel ich zu GPSPhotoLinker, um den Fotos die Geokoordinaten mitzugeben. Wie das genau funktioniert, habe ich in diesem Artikel erläutert.

Die richtige Bildauswahl mit Lightroom für das Fotobuch

Nun  geht es zunächst um die richtige Bildauswahl für das Fotobuch. Die Kunst besteht darin, aus den hunderten von Aufnahmen die herauszufiltern, die man später für das Fotobuch verwenden möchte. Lightroom bietet hier tolle Auswahltools:

  • Zuerst browse ich durch alle Aufnahmen und entferne diejenigen, die ganz offensichtlich nichts geworden sind: Unscharfe Fotos, der falsche Bildausschnitt etc. – alles kommt wird in Lightroom als “Abgelehnt” markiert (Taste “X”).
  • Anschließend schaue ich mir die übrigen Fotos an – insbesondere ähnliche Motive. Diese vergleiche ich über die Vergleichen-Funktion. Wähle dazu die beiden betreffenden Fotos aus und drücke die Taste “C”. Nun lassen sich beide Fotos direkt in einer Ansicht miteinander vergleichen. Das bessere Bild bekommt dann eine Markierung, z.B. über Sterne oder die Taste “P” für “Markiert”

Fotos in Lightroom auswählen

Auf diese Weise lässt sich die Bilderflut schon dramatisch reduzieren und die Fotoauswahl für das Fotobuch auf ein gesundes Maß herunterbringen. Ich persönlich bin ein Freund von wenigen, großen Fotos auf den Seiten, daher gehe ich davon aus, dass ich pro Seite ca. 2 bis 4 Fotos max. benötige.

Idealerweise legt man die Fotos in eine eigene Kollektion, um den Überblick zu bewahren. Übrigens: Der Photoshop Guru Scott Kelby hat einen sehr guten Workflow für die Auswahl von Fotos in einem Reise Fotobuch.

Nachbearbeitung von Fotos

Für mich typische Nachbearbeitungsschritte von Fotos sind die folgenden:

  • Ausrichtung des Horizonts und Auswahl des Bildausschnitts
  • Entfernen von Staubflecken die auf dem Sensor der Kamera waren
  • Korrektur der Belichtung und der Kontraste von Fotos

Recherche von wissenswerten Informationen

Wenn ich anschließend mit den Fotos zufrieden bin, geht es für mich an die Recherche von wissenswerten Informationen zu den Plätzen und Motiven, die ich fotografiert habe. Am einfachsten ist es natürlich, etwas zur Entstehungsgeschichte der Fotos zu sagen. Andere Quellen können sein:

  • Wikipedia
  • Reiseführer
  • Spezielle Websites zum Thema, z.B. findet man sehr gute Informationen über Hochhäuser in der Welt auf skyscraperpage.com/
  • Offizielle Websites des Reiseortes
Fotobuch Doppelseite mit der Software von CEWE FOTOBUCH

Kleine Texte zur Entstehung von Fotos geben dem Fotobuch eine besondere Wertigkeit

Mir ist in diesem Zusammenhang immer wichtig, dass ich die Informationen nicht einfach nur kopiere, sondern mit meinen eigenen Worte beschreibe und meine eigenen Eindrücke mit in das Fotobuch einfließen lasse. Schließlich handelt es sich bei dem Bildband um ein individuelles Fotobuch und nicht um gekaufte “Dutzendware”.

Hamburg: Fotos vom Rathaus

January 25th, 2010 by Florian No comments »

Am letzten Wochenende fotografierte ich bei äußerst widrigen Temperaturen (-8° C) in der Hamburger Innenstadt. Ich hatte meine leichte Ausrüstung dabei: Tamron 28-75mm F2,8, Joby Gorilla Pod und Manfrotto Kugelkopf. Die Fotos vom Rathaus haben sicherlich keinen Anspruch auf einen Fotografie-Preis, aber ich möchte sie Euch dennoch nicht vorenthalten.

Ein Problem, mit dem ich dann am nächsten Tag zu tun bekommen hatte, waren meine Akkus, die in der Kälte so sehr an Leistung eingebüßt hatten, dass ich nicht mehr weiterfotografieren konnte. Beim nächsten Mal werde ich mir daher sicherlich die Tipps von Olaf Bathke und Henning Wüst zu Herzen nehmen. Hier steht sehr gut beschrieben, worauf man beim Fotografieren in der Kälte achten solle.

Nachtfotografie im Ruhrgebiet – Welche Motive gehören dazu?

January 22nd, 2010 by Florian 1 comment »

Das Ruhrgebiet hat bekanntermaßen auch seine schönen Seiten. Eine davon ist aus meiner Sicht die Industriekultur bei Nacht. Ob Gasometer in Oberhausen oder Zeche Zollverein, oder oder oder: Viele alte Industrieanlagen sind nachts besonders schön beleuchtet und somit ein Foto wert.

Ich plane, demnächst einen solchen Fototrip “Ruhrgebiet bei Nacht” und möchte als Nicht-Ruhrpottler gerne von Euch wissen, welche Motive unbedingt dazu gehören. Ich freue mich auf zahlreiche Anregungen und Tipps.

Gasometer Oberhausen im Ruhrgebiet

Meine Stadt Oldenburg: Fußgängerzone und Innenstadt

January 18th, 2010 by Florian No comments »

Die Fußgängerzone in Oldenburg wurde 1967 eingeweiht. Vorher herrschte hier auch reger Auto- und Busbetrieb, wie man an alten Fotos auf alt-oldenburg.de sehen kann.